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Es macht Spass, Rockmusiker zu sein.
Gitarrist Sergej Tjaschin erzahlt uber sich und seinen Beruf
Moskauer Deutsche Zeitung # 14(59) 10-07-2001,
Swetlana Egora, Bild: Autor


Der russische Rock ist im Ausland wenig bekannt, wenn man naturlich die Musiker aus den Emigrantenkreisen unberucksichtigt lasst. Die Rockmusik hat in Russland ihre eigene Besonderheit: Im Westen wird eine CD herausgegeben, dann reist man und stellt die CD vor, in Russland verdient man zuerst Geld, indem man auf Reisen geht, und erst dann wird von dem Erlos eine CD herausgegeben.

Vladimir Kuzmin and Sergey TyazhinSergej Tjaschin, der Bassgitarrist der Gruppe „Dynamik“, machte im Grunde den ganzen Weg des Werdegangs des russischen Rocks durch, spielte in verschiedenen Rockgruppen, nun bereits seit neun Jahren in der erwahnten Gruppe. Aber vor einem halben Jahr begriff Sergej, dass er reif fur eine Solo-Karriere ist, und arbeitete sein eigenes Projekt aus: das Album mit dem Titel „Robin Vood“. Wie Sergej selbst sagt, ist er von der zweiten Rockwelle erzogen worden, zu der unter anderem „Deep Purple“ gehort. Im Gegensatz zum Leiter von „Dynamik“, Wladimir Kusmin, der sich von den „Beatles“ und den „Roling Stones“ inspirieren lie?.
Sergej ist der Meinung, dass es in Russland schwer ist, Rocker zu sein. Erstens gibt es, anders als bei den Popmusikern, Probleme beim Geldverdienen. Eine Promotion ist sehr wichtig, auch fur erfahrene Profimusiker, wenn sie ihre CDs herausgeben wollen. Man muss mindestens drei bis vier erfolgreiche kommerzielle Alben herausgebracht haben, wobei in jedem Album wenigstens zwei bis drei lyrische Hits mit Popelementen vorhanden sein mussen.
Aber es macht Spass, Rockmusiker zu sein, meint Sergej. Es habe Spass gemacht, mit der Arbeit am eigenen Album zu beginnen, das dadurch interessant sei, dass die Rockmusik mit orientalischer Musik vermischt wurde, und das Saiteninstrument Rubab die Musik etwas lyrisch mache. Sergej braucht kein Rauschgift, um Musik zu schreiben. In der Welt ist die Meinung verbreitet, dass zu einem Rockmusikanten unbedingt auch Alkohol oder harte Drogen gehoren. Sergej lehnt das ab – fur sein Schaffen brauche er so etwas nicht. Der Rock an sich inspirierte ihn. Ohne Doping gab die Gruppe, in der Sergej gerade spielt, etwa zweieinhalb Stunden lang dem vor Begeisterung tobenden Saal ihre Energie weiter. Die Show entwickelte sich vor den Augen der Zuschauer spontan, sie verlief nicht nach einem festen Plan.
Laut Sergej ist der richtige Rock Ende der 80er Jahre nach Russland gekommen. Eben in dieser Zeit begann ein lebhafter Musikaustausch. Russische Rockgruppen kamen aus dem Underground heraus, von nun an durften sie frei ihre Musik spielen, durch Europa reisen, in Amerika gastieren, auch wenn sie fast immer nur in Klubs aufgetreten sind. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs spurte man mehr Interesse fur moderne russische Musik. Als dieses Interesse seinen Hohepunkt erreichte, verschlug es Sergej nach Deutschland. Er bereiste das Land mit seiner Gruppe, sprach sehr viel mit deutschen Rockmusikern, trat manchmal sogar mit ihnen zusammen auf. Nach dieser Tour war er sich sicher, dass Musiker eine besondere Nationalitat ist, deren Sprache die Musik ist. Dass die russische Rockkultur im Westen immer noch nicht anerkannt wurde, hat nichts mit der Sprachbarriere oder mit ihrer Schwache zu tun, das hangt schon wieder mit den banalen finanziellen Problemen zusammen: „Im Westen gibt es andere Kriterien, die harter und pragmatischer sind, au?erdem ist die Konkurrenz sehr stark.“
Im Mai fand im Rahmen eines Internet-Projekts ein Wettbewerb russischer Rockgitarristen statt. Aus allen Teilen Russlands schickten junge Gitarristen ihre Kompositionen ein. Fur Sergej, der zur Jury gehorte, war es eine angenehme Uberraschung, wie hoch das Niveau der Musiker war. Tjaschin beobachtet mit Optimismus, wie sich die Einstellung des Westens zur russischen Rockmusik andert, denn die technische Seite wird immer besser, und zwar auch dadurch, dass begabte junge Kunstler gefordert werden.

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